… downloaden kann mein seit neuestem auch: hier –>
frau-doktor.de
bilder von mir …
strandgut
gestern habe ich mich mal auf schatzsuche entlang des rheins begeben. und zwar am fluß-kilometer 432 bei der autobahnbrücke frankenthal.
eigentlich hatte ich ja darauf gehofft, eine vergessene bombe otter was ähnliches zu finden. leider gibt es über derartig spektakuläres nichts zu berichten.

bügeleisen(?)

die passenden schuhe dazu gibt es hier –>


als dominante spezies in sachen strandgut konnte ich die gute alte glasflasche ausmachen. sie war in vielen varianten am flußufer zu finden.
erstaunt war ich, wieviele muscheln väterchen rhein beherbergt. die übrigens alles besiedeln, was dem wasser nicht rechtzeitig entkommen kann.

mein youtube kanal
das ich socialmediatechnisch nicht so ganz auf der höhe der zeit bin, erwähne ich hier ja immer wieder gerne. nichtsdestotrotzdem habe ich seit ein paar wochen einen youtube kanal, auf dem ich spannende filme aus der tierwelt präsentiere, wie z. den unten gezeigten.
übungsfoto
als ich im jahre 2007 mein erstes kochblog live stellte, war alles noch sehr einfach. die rezepte und das fotografieren.
einfach versuche ich meine rezepte auch heute noch zu halten, nichtsdestotrotzdem werden die zutatenlisten immer länger. und damit das ganze auch lecker aussieht, wird zuvor getestet, wie ich es in szene setzen kann.

was aus dem oben gezeigten laugenbrötchen wurde, gibt es hier zu sehen —>
post an wagner
das haus springer bezeichnet franz josef wagner als seinen chefkolumnisten. in der bildzeitung darf er deshalb in der rubrik “post von wagner” kolumnieren bis die schwarte kracht. so wirklich wichtig scheint er für die bild, bzw. ihre onlineausgabe aber nicht zu sein, denn man versteckt ihn dort in den themen bei personen. von der startseite aus verlinkt habe ich ihn noch nicht gesehen.
aber ich besuche diesen qualitativ hochwertigen internetzauftritt auch nur sporadisch. an der gedruckten ausgabe mache ich mir so gut wie nie die finger schmutzig, bezahlt habe ich dafür noch nie.
die ergüsse des herrn wagner sind, sagen wir es mal so, sie passen zum axel springer verlag. dessen sicht auf die welt ich nicht für teilenswürdig halte.
kann man es eigentlich noch charmanter ausdrücken, wenn man etwas scheiße findet … ?
doch zurück zur kolumne (meinungsbeitrag) des herrn wagner. die durch seine wertkonservative einstellung geprägt ist. man erfährt dort unter anderem, dass er mit halloween nichts anfangen kann und stattdessen am reformationstag auf dem friedhof den toten gedenkt.
ich widme mich auf friedhöfen ja lieber den lebenden und fotografiere dort pflanzen. dabei störe weder ich die toten, noch die mich.

grabbepflanzung mit storchschnabel (mitte), blauschwingel (oben links), heidekraut (oben rechts), purpurglöckchen (mitte rechts) und schlangenbart (unten).
seit einiger zeit erhält der gute herr wagner nun antwort, im blog paramantus.net, auf das ich via bloggerstadt-forum aufmerksam wurde.
done well sag ich da nur.
kichererbsen

das vergangene lange wochenende habe ich nicht nur für etwas gartenarbeit und zum entspannen in der milden herbstsonne genutzt, einen teil meiner zeit habe ich einer hülsenfrucht gewidmet.
der kichererbse.
aus der lassen sich nämlich sündige leckereien zaubern, wenn man akzeptiert, dass sie das eine otter andere tönchen verursachen kann.
auf dem bild sind übrigens die sprossen der botanisch als cicer arietinum bekannten pflanze zu sehen. sie stammen von einer grünen und einer braunen sorte. weitere infos finden sie hinter diesem link.
chrysanthemen sind keine wegwerfpflanzen

die derzeit überall im handel zu findenden chrysanthemen (chrysanthemen) ereilt oft ein frostiges schicksal. zum einen, weil es sich dabei nicht um winterharte sorten handelt und zum anderen aufgrund der späten pflanzzeit. denn die wenigen wochen bis zum wintereinbruch reichen nicht aus, um gut anzuwachsen.
dabei kann man auch an den “billigen” aus dem discounter mehrere jahre freude haben. wie man sie pflegt und ein paar infos zu den sorten, habe ich hier zusammen getragen. denn zum wegwerfen sind sie einfach zu schön, wie man am bild oben unschwer erkennen kann.
rezeptebuch.com

wenn man im netz auf rezepte stößt, die nicht bebildert sind, kann man davon ausgehen, dass sie vom angeblichen verfasser nicht selbst gekocht wurden. das trifft nicht auf alle seiten zu, aber auf sehr viele.
diese zusammengeklauterecherchierte und umformulierte schei… braucht übrigens kein mensch, nur mal so nebenbei bemerkt. solche seiten anzubieten, scheint sich jedoch zu lohnen, zumindest wenn man einigen seo-nischenseiten-experten glauben schenken darf.
doch zurück zum thema.
auf rezeptebuch.com haben die oben beschriebenen seiten keine chance, denn es handelt sich dabei um eine bildbasierte rezeptübersicht. das konzept ist einfach erklärt:
Auf dieser Seite findet Ihr appetitanregende Bilder von unterschiedlichen Gerichten mit kurzer Beschreibung und Link zum Kochrezept. Bilder und die dazugehörigen Rezepte stammen von Foodbloggern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Rest der Welt. Alle Rechte an Bildern und Rezepten liegen beim jeweiligen Autor.
die verlinkten blogs und seiten sind allesamt hochwertig und werden mit liebe geführt. habe dort viele spannende rezepte entdeckt, wie z. b. dieses. das werde ich demnächst nachkochen, allerdiedings in einer kohlenhydratreduzierten version …
… wenn ich die himbeeren nicht zuvor zu eis verarbeite. von den drei gestern gekauften päckchen ist nämlich nur noch eins übrig.
das clevere rezepteportal
am 12.10.2011 erhielt ich eine mail von allrecipes deutschland. dabei handelt es sich um ein rezeptportal aus dem hause reader’s digest, welches mir bis zu diesem zeitpunkt nicht bekannt war.
in der mail wurde ich auf zwei info-grafiken zum thema halloween hingewiesen, die ich in meinen blog einbinden könnte. leicht verwundert habe ich zurückgefragt, was das ganze denn soll und ob wir uns kennen.
in der antwort erfuhr ich dann, dass wir uns “noch” nicht kennen. man wäre über recherchen auf mein blog gestoßen. desweiteren wäre man gerne bereit, mich aus dem verteiler zu nehmen.
das habe ich bejaht, mit dem kleinen seitenhieb, man solle doch bitte das anschreiben von bloggern nochmal üben. schließlich bin ich kein unmensch und helfe gerne weiter.
daraufhin erhielt ich als antwort, dass man durch das einstellen von rezepten auf allrecipes.de auf den eigenen blog verlinken kann und somit kostenlose werbung dafür erhält.
das klingt ja erstmal ganz gut. diese möglichkeit zu nutzen, habe ich sogar in erwägung gezogen. bevor ich anderen meine texte und bilder zur verfügung stelle, werfe ich allerdiedings einen blick in deren geschäftsbedingungen. da steht (auszug, gekürzt durch …):
Alle Nutzer erklären sich damit einverstanden, … Rezepte, Besprechungen, Tipps, Fotos, Bilder, Video, Listen mit Lieblingsrezepten, Kommentare, Feedback, Postkarten, Vorschläge, Ideen, Notizen, Zeichnungen, Konzepte, sonstiger Inhalte oder Materialien usw. … sowohl online als auch offline, … das unwiderrufbare, immerwährende, auf nicht exklusiver Basis beruhende, weltweite, gebührenfreie gesetzliche Urheberrecht ganz zu übertragen und die Lizenz zu erteilen, die eingegebenen Einträge zu verwenden, zu publizieren, auf der Webseite auszustellen, zu verändern, zu vervielfältigen, in abgeleiteter Form zu verwenden, zu veröffentlichen, Unterlizenzen auszugeben oder anderweitig Ihre veröffentlichten Beiträge kommerziell oder nicht kommerziell zu nutzen und alle Urheberrechte, Betriebsgeheimnisrechte, Markenrechte oder Rechte am geistigen Eigentum in jeder Form und für jedes Medium, das bereits existiert oder erst erfunden wird (einschließlich aber nicht ausschließlich beschränkt auf Druckmaterialien, Film oder elektronische Speichermedien) ohne irgendwelche Kompensation an Sie oder an Dritte zu übertragen.
quelle: nutzungsbedingungen allrecipes.de
wenn ich das richtig verstanden habe, dann übertrage ich durch das einstellen von bildern und texten allrecipes.de die lizenz, mein material nach belieben zu nutzen. die beinhaltet auch die möglichkeit, es zu verkaufen.
so weit so gut. denn schließlich kann ich im gegenzug ja kostenlose werbung für mein blog, also einen link darauf erhalten.
die links zu den blogs habe ich mir mal näher angeschaut. sie sind mit dem nofollow-attribut versehen. das bedeutet, sie werden von den suchmaschinen nicht gewertet. die verlinkte seite kann dadurch ihre position in den suchergebnissen nicht erhöhen.

quelltext der bloglinks auf allrecipes.de
das ganze nach dem motto “wenig geben aber viel nehmen” aufzuziehen, halte ich durchaus für clever. mal nett ausgedrückt.
zum glück ist ja niemand nicht verpflichtet, dort ein rezept zu veröffentlichen. zudem trage ich die verantwortung für den umgang mit meinem geistigen eigentum.
hoffentlich werfen auch andere blogger einen blick in die agb, bevor sie sich dort anmelden.
linsen rezepte

linsen und auch andere hülsenfrüchte schmecken mir immer gut und nie schlecht. ich koche mit ihnen schon seit dekaden.
in den 90er jahren des vergangenen jahrhunderts war einer der gründe übrigens, weil sie so preisgünstig sind. denn damals musste ich meine umsatzsteuer quartalsweise abführen. in den ersten beiden monaten habe ich die kohle wie sie reinkam verprasst, dafür wurde im dritten monat dann eisern gespart, sodass ich am ende meine steuerschuld begleichen konnte.
mittlerweile wirtschafte ich natürlich solider.
lange rede, kurzer sinn, habe heute meine linsenseite reanimiert und mit neuem inhalt gefüllt. die rezepte sind hier zu finden.