webzeugs

was wurde eigentlich aus nokia?

kann man sich noch an nokia erinnern? die waren mal was, doch ja. marktführer bei den mobilen endgeräten. aber lang ist es her.

hatte selbst ein teil von denen. das war echt gut – zumindest für die damalige zeit.

dann hatte steve jobs eine idee und nokia gingen selbige aus. naja nicht ganz.

man kam auf die idee, ein werk in bochum zu schließen und die produktion nach rumänien zu verlagern. die hohen lohnkosten sollen das notwendig gemacht haben.

des deutschen volkes seele ist eine auf sozialen ausgleich bedachte, die nur sehr langsam vergisst.

damit wir deutschen besser vergessen können und nokia wieder liebhaben, hat man sich neben neuen und selbstverfreilich innovativen produkten noch was einfallen lassen.

man lässt spammen. die nachfolgende mail erhielt ich diese woche. sie traf mich aus heiterm himmel, denn mit nokia habe ich nichts zu tun. wir sind weder verwandt noch verschwägert.

“Make my App”: Gewinnt Eure eigene Windows Phone-Applikation!

Wetterbericht, News aus aller Welt oder die nächsten Bahnverbindungen – für praktisch alles gibt es heute eine App! Mit dem Nokia Lumia 800 stehen über den Microsoft Marketplace schon mehr als 60.000 Apps bereit. Aber ist Ihr Blog auch schon darunter? Nein? Dann vielleicht bald, denn wir bieten Ihnen die Chance, beim Wettbewerb „Make my App“ Ihren eigenen Blog als Windows Phone 7 App unter anderem auf das Nokia Lumia 800 und das Nokia Lumia 710 zu bringen – ganz egal wie groß oder klein Ihr Blog ist. Es zählt nicht die Reichweite des Blogs, sondern einzig und allein die Kreativität.

Damit sich das Mitmachen nicht nur für den Gewinner lohnt, erhalten die Top 3 Blogs unseres „Make my App“ Wettbewerbes folgende Preise:

1. Platz: Eigene Windows Phone-App, programmiert vom finnischen Software-Spezialisten Futurice

2. Platz: Ein Nokia Lumia 800 Smartphone

3. Platz: Ein Nokia Lumia 710 Smartphone

So einfach können Sie mitmachen:

Die Leser sind das Herzstück eines jeden Blogs. Aktivieren Sie also Ihre Fanbase und zeigen Sie uns, dass Sie die coolsten und treuesten Leser haben. Dazu können Sie zum Beispiel eine ausgefallene Fotocollage mit Bildern Ihrer Leser oder kreative Kurz-Videos mit Grußbotschaften Ihrer Fans einsenden.

Mitmachen können Sie bis Montag, 05. März 2012.

Die Teilnahme am Wettbewerb erfordert nicht viel Zeitaufwand. Alle Informationen zu „Make my App“ sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie auf unserem Nokia-Blog unter dem Link http://presse.nokia.de/2012/01/19/%E2%80%9Cmake-my-app%E2%80%9D-gewinnt-eure-eigene-windows-phone-applikation/

Ihr Nokia Presseteam

vom marktführer zum spammer: das nenne ich mal eine karriere!

anmerken möchte ich dazu: ich bin verpflichtet auf meinen webangeboten ein impressum vorzuhalten. dies muss die möglichkeit zur elektronischen kontaktaufnahme bieten. ich mache das also nicht weil ich freude daran habe, derartige angebote zu erhalten.

mein youtube kanal

das ich socialmediatechnisch nicht so ganz auf der höhe der zeit bin, erwähne ich hier ja immer wieder gerne. nichtsdestotrotzdem habe ich seit ein paar wochen einen youtube kanal, auf dem ich spannende filme aus der tierwelt präsentiere, wie z. den unten gezeigten.

das clevere rezepteportal

am 12.10.2011 erhielt ich eine mail von allrecipes deutschland. dabei handelt es sich um ein rezeptportal aus dem hause reader’s digest, welches mir bis zu diesem zeitpunkt nicht bekannt war.

in der mail wurde ich auf zwei info-grafiken zum thema halloween hingewiesen, die ich in meinen blog einbinden könnte. leicht verwundert habe ich zurückgefragt, was das ganze denn soll und ob wir uns kennen.

in der antwort erfuhr ich dann, dass wir uns “noch” nicht kennen. man wäre über recherchen auf mein blog gestoßen. desweiteren wäre man gerne bereit, mich aus dem verteiler zu nehmen.

das habe ich bejaht, mit dem kleinen seitenhieb, man solle doch bitte das anschreiben von bloggern nochmal üben. schließlich bin ich kein unmensch und helfe gerne weiter.

daraufhin erhielt ich als antwort, dass man durch das einstellen von rezepten auf allrecipes.de auf den eigenen blog verlinken kann und somit kostenlose werbung dafür erhält.

das klingt ja erstmal ganz gut. diese möglichkeit zu nutzen, habe ich sogar in erwägung gezogen. bevor ich anderen meine texte und bilder zur verfügung stelle, werfe ich allerdiedings einen blick in deren geschäftsbedingungen. da steht (auszug, gekürzt durch …):

Alle Nutzer erklären sich damit einverstanden, … Rezepte, Besprechungen, Tipps, Fotos, Bilder, Video, Listen mit Lieblingsrezepten, Kommentare, Feedback, Postkarten, Vorschläge, Ideen, Notizen, Zeichnungen, Konzepte, sonstiger Inhalte oder Materialien usw. … sowohl online als auch offline, … das unwiderrufbare, immerwährende, auf nicht exklusiver Basis beruhende, weltweite, gebührenfreie gesetzliche Urheberrecht ganz zu übertragen und die Lizenz zu erteilen, die eingegebenen Einträge zu verwenden, zu publizieren, auf der Webseite auszustellen, zu verändern, zu vervielfältigen, in abgeleiteter Form zu verwenden, zu veröffentlichen, Unterlizenzen auszugeben oder anderweitig Ihre veröffentlichten Beiträge kommerziell oder nicht kommerziell zu nutzen und alle Urheberrechte, Betriebsgeheimnisrechte, Markenrechte oder Rechte am geistigen Eigentum in jeder Form und für jedes Medium, das bereits existiert oder erst erfunden wird (einschließlich aber nicht ausschließlich beschränkt auf Druckmaterialien, Film oder elektronische Speichermedien) ohne irgendwelche Kompensation an Sie oder an Dritte zu übertragen.

quelle: nutzungsbedingungen allrecipes.de

wenn ich das richtig verstanden habe, dann übertrage ich durch das einstellen von bildern und texten allrecipes.de die lizenz, mein material nach belieben zu nutzen. die beinhaltet auch die möglichkeit, es zu verkaufen.

so weit so gut. denn schließlich kann ich im gegenzug ja kostenlose werbung für mein blog, also einen link darauf erhalten.

die links zu den blogs habe ich mir mal näher angeschaut. sie sind mit dem nofollow-attribut versehen. das bedeutet, sie werden von den suchmaschinen nicht gewertet. die verlinkte seite kann dadurch ihre position in den suchergebnissen nicht erhöhen.

nofollow
quelltext der bloglinks auf allrecipes.de

das ganze nach dem motto “wenig geben aber viel nehmen” aufzuziehen, halte ich durchaus für clever. mal nett ausgedrückt.

zum glück ist ja niemand nicht verpflichtet, dort ein rezept zu veröffentlichen. zudem trage ich die verantwortung für den umgang mit meinem geistigen eigentum.

hoffentlich werfen auch andere blogger einen blick in die agb, bevor sie sich dort anmelden.

reich werden mit einem eigenen onlineshop

auf meinem weg zu unendlichem reichtum trotz mangelnder erleuchtung, habe ich schon einiges probiert. auch im bereich onlineshopping war ich da tätig. um es gleich vorwegzunehmen: meine welt ist das nicht.

pladde

den ersten “all electro record store” habe ich in den jahren 2004 bis 2005 betrieben. der lief am anfang gut und dann immer schlechter. das hatte hauptsächlich damit zu tun, dass auch das zugehörige label beautycase records am anfang gut und dann immer schlechter lief. aber einige platten konnte ich darüber verkaufen, wenn das auch, vor allem mit dem internationalen versand, ein bisserl stressig war.

heute ist auf der domain ein very oldschool webkaktalog zu finden.

den zweiten anlauf habe ich im frühjahr 2009 gestartet, mit einem versand für blumenzwiebeln und knollen.

galanthus peshmenii
galanthus peshmenii (schneeglöckchen)

da ging so gut wie nix und ich durfte die zwiebeln anschließend zum schleuderpreis bei ebay verkloppen. gewinn habe ich mit der domain erst gemacht, wie als ich sie als blog umfunktionierte. denn einige der dort gezeigten bilder konnte ich an verlage lizensieren.

geld verdient habe ich mit beiden shops nicht, aber auch keins verloren. gewonnen habe ich einiges an erfahrung. so z. b. welche mehrwerststeuersätze wie, wo und wann für pflanzen gelten.

sich quasi selbst interviewen …

… kann man auf whohub.com. da mich ja sonst niemand nichts fragt, habe ich das gleich mal gemacht.

whohub

sein otter nicht design ..?

inspiriert durch das aktuelle theme “wie wichtig ist das blog-design?” beim webmasterfriday, habe ich mal drei alte looks dieser seite ausgekramt. wie man unschwer erkennen kann, stammen diese aus der zeit meiner kleinen discokarriere.

designtechnisch bin ich meiner linie – einfach aber dennoch geschmacklos – mit ausnahme einer etwas bunteren phase in den jahren 2003/04 treu geblieben.

heutzutage hat das design für mich nur noch wenig bedeutung. ausser ich erarbeite es im kundenauftrag. die meiste zeit geht für das erstellen der inhalte, also schreiben und fotografieren drauf.

aus diesem grund haben meine blogs und sonstigen seiten einen corporate look. wordpress installieren, headerbild und farben austauschen, inhalte einpflegen, fertig. einige blogs betreibe ich sogar mit templates von der stange.

gutes design weiß ich übrigens nach wie vor zu schätzen – wenn ich nicht eigene zeit dafür opfern muss …

tofu jenseits des mhd

derzeit geistert ja der unverwüstliche hamburger der new yorker fotokünstlerin sally davies durch das netz. dies möchte ich zum anlass nehmen, mal über eines meiner aktuellen, aber leider nicht ganz so haltbaren projekte zu berichten.

moi hat sich an der anzucht von radieschensprossen auf tofu versucht. das auch als sojakäse bekannte gedöns von gummiartiger konsistenz, hatte nämlich sein mhd (mindeshaltbarkeitsdatum) bereits um einige wochen überschritten.

schimmeltofu

wie man an den bildern unschwer erkennen kann, hat das auch fast geklappt. allerdiedings begann der tofu bereits nach zwei tagen in einem breiten farbspektrum schimmel anzusetzen.

tofu

gedacht war der gesprosste tofu übrigens als schicke tischdekoration. wäre mein soziales umfeld von nicht ganz so robuster natur, dann könnte ich ihn wenigstens zum beenden eines gastlichen beisammenseins verwenden …

“freischaffende Online-Redakteurin in den Bereichen Haus und Garten bietet Gastbeitrag”

ich werde desöfteren mal angemailt, ob man denn nicht auf einem meiner blogs einen gastbeitrag veröffentlichen könnte. dafür würde ich sog. unique content erhalten und müsste im gegenzug die seite des gastbeitragenden verlinken.

so flatterte mir heute eine mail mit der folgenden betreffzeile ins postfach:

“freischaffende Online-Redakteurin in den Bereichen Haus und Garten bietet Gastbeitrag”

gewünscht war ein gastbeitrag auf meinem blog gartenpflanzen.ws von dem aus auf ein haushaltsblog verlinkt werden sollte. dieses habe ich dann in freudiger erwartung besucht.

als erstes sind mir dort zwei dinge auf-, bzw. nicht aufgefallen: die vielen tippfehler und das fehlende impressum.

dafür gibt es eine nette über mich seite, auf der sich die angebliche autorin, eine antonia meyer-irgendwas, kurz vorstellt.

eine kurze recherche bei der denic brachte zutage, das der domaininhaber einen männlichen vornamen innehat und einer ltd. mit zweigniederlassung in berlin vorsteht.

gutgläubig wie ich nunmal bin, ging ich davon aus, es handle sich bei dem herren möglicherweise um einen hobbytransvestiten, der die seite unter seinem alter ego betreibt. die bildersuchmaschine tineye.com hat mir jedoch verraten, dass das bild auf dem haushaltsblog ursprünglich von pixelio stammt.

die vertrauenswürdig aussehende und entfernt hillu schwetje (ehemals schröder) ähnelnde dame ist übrigens noch auf anderen seiten zu finden. warum sie sich man sie dort anna k. nennt, kann ich leider nicht sagen.

dank meiner dummen und nicht zu zügelnden neugier, dürfte mir so ein weiterer, sicher sehr hochwertiger gastartikel durch die lappen gegangen sein. denn ich werde die mail, wie auch die anderen zuvor, nicht beantworten.

twick it baby!

wer nicht die nerven hat, sich durch die teilweise in schwerfälligem fachchinesisch gehaltenen texte der wikipedia zu wursteln, dem sei das “konkurrenz”projekt twick.it empfohlen. dort muss man sich nämlich kurz fassen und das jeweilige thema mit nur 140 zeichen beschreiben.

dafür sind aber verschiedene erklärungen möglich. die besucher können dann bewerten, welche für sie am besten passt. mitformulieren kann natürlich jeder.

twick-it

sonst habe ich es mit diesen 140zeichendingern ja nicht so, aber in diesem fall macht es sinn. nicht nur als appetizer für mehr …

via: basicthinking

sexy people of walmart blogs

heute gibt es mal zwei interessante links, die ich auf der blogwiese gefunden habe.

da wäre zum einen das blog sexy people. dort kann man seine jugend(sünden)fotos veröffentlichen lassen – der mut zur hässlichkeit sollte allerdiedings vorhanden sein. da sind schon einige schön schräge gestalten dabei.

wie am namen unschwer zu erkennen ist, geht es auf peopleofwalmart.com um die kundschaft des gleichnamigen handelsriesen. dieser ist ja als eher bieder und konservativ bekannt, dies gilt jedoch nicht für die dort einkaufenden. solche vögel habe ich in deutschen discountern (leider) noch niemals nicht zu sehen bekommen.

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