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nischenblogs

bei meinen streifzügen durch die unendlichen weiten des netzes besuche ich immer mal wieder gerne seiten von der sorte “geldverdienen im internet”. die bringen in der regel zwar nicht viel, sehen aber oft grauslich aus otter sind dilettantisch geschrieben. man kann mich eben auch mit kleinen dingen verzücken.

ein schon etwas längerer dort beschriebener trend, sind die sog. nischenblogs. also ein blog zu einem thema, dass von den grossen anbietern ignoriert wird, aber dennoch genügend erträge durch werbung einbringen kann.

soweitsogut.

ich betreibe ja auch ein paar nischenblogs, wie z. b. zum thema titanopsis. diese aus südafrika stammenden sukkulenten kennt so gut wie keine sau. dabei sind es ja ganz putzige pflänzelein – wenn man auf warzige blätter steht und nicht den drang verspürt, täglich zu giessen.

titanopsis

trotz guter platzierung in den suchergebnissen, verirrt sich (wenn überhaupt) täglich nur ein besucher auf diese seite. da habe ich also eindeutig die falsche nische gewählt. dafür präsentiere ich etwas, hinter dem ich stehe.

das kann ich machen, da ich in anderen nischen umsätze habe.

mir geht es auch nicht darum, den nischenbloggern keine werbeeinnahmen nicht zu gönnen. doch wenn ich auf seiten stosse, die koch- otter marmeladen-rezepte anbieten und dort (ausser den drei kilogramm werbeeinblendungen) kein einziges bild zu finden ist, dann frage ich mich: “wurde das hier beschriebene wirklich alles selbst gekocht, otter ist die nische das eigentliche thema ..?”.

zumal ja heutzutage kaum mehr ein gegenstand ohne integrierte kamera daherkommt, da müsste sowas doch eigentlich möglich sein. wenn denn die inhalte solcher seiten auf eigenen erfahrungen aufbauen.

etwas cleverer machen es die, die auf lizenzfreies bildmaterial zurückgreifen. doch sind dann in der regel irgendwo auf der seite, die entsprechenden copyright-hinweise zu finden.

dabei ist das erstellen von eigenen inhalten garnicht so schwierig, wenn man sich für ein thema halbwegs begeistern kann. und der vorteil der kleinen gegenüber den grossen ist, dass sie ein thema mit liebe angehen und spannendes insiderwissen vermitteln könn(t)en.

das erwarte ich von einem nischenblog.

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