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“freischaffende Online-Redakteurin in den Bereichen Haus und Garten bietet Gastbeitrag”

ich werde desöfteren mal angemailt, ob man denn nicht auf einem meiner blogs einen gastbeitrag veröffentlichen könnte. dafür würde ich sog. unique content erhalten und müsste im gegenzug die seite des gastbeitragenden verlinken.

so flatterte mir heute eine mail mit der folgenden betreffzeile ins postfach:

“freischaffende Online-Redakteurin in den Bereichen Haus und Garten bietet Gastbeitrag”

gewünscht war ein gastbeitrag auf meinem blog gartenpflanzen.ws von dem aus auf ein haushaltsblog verlinkt werden sollte. dieses habe ich dann in freudiger erwartung besucht.

als erstes sind mir dort zwei dinge auf-, bzw. nicht aufgefallen: die vielen tippfehler und das fehlende impressum.

dafür gibt es eine nette über mich seite, auf der sich die angebliche autorin, eine antonia meyer-irgendwas, kurz vorstellt.

eine kurze recherche bei der denic brachte zutage, das der domaininhaber einen männlichen vornamen innehat und einer ltd. mit zweigniederlassung in berlin vorsteht.

gutgläubig wie ich nunmal bin, ging ich davon aus, es handle sich bei dem herren möglicherweise um einen hobbytransvestiten, der die seite unter seinem alter ego betreibt. die bildersuchmaschine tineye.com hat mir jedoch verraten, dass das bild auf dem haushaltsblog ursprünglich von pixelio stammt.

die vertrauenswürdig aussehende und entfernt hillu schwetje (ehemals schröder) ähnelnde dame ist übrigens noch auf anderen seiten zu finden. warum sie sich man sie dort anna k. nennt, kann ich leider nicht sagen.

dank meiner dummen und nicht zu zügelnden neugier, dürfte mir so ein weiterer, sicher sehr hochwertiger gastartikel durch die lappen gegangen sein. denn ich werde die mail, wie auch die anderen zuvor, nicht beantworten.

twick it baby!

wer nicht die nerven hat, sich durch die teilweise in schwerfälligem fachchinesisch gehaltenen texte der wikipedia zu wursteln, dem sei das “konkurrenz”projekt twick.it empfohlen. dort muss man sich nämlich kurz fassen und das jeweilige thema mit nur 140 zeichen beschreiben.

dafür sind aber verschiedene erklärungen möglich. die besucher können dann bewerten, welche für sie am besten passt. mitformulieren kann natürlich jeder.

twick-it

sonst habe ich es mit diesen 140zeichendingern ja nicht so, aber in diesem fall macht es sinn. nicht nur als appetizer für mehr …

via: basicthinking

sexy people of walmart blogs

heute gibt es mal zwei interessante links, die ich auf der blogwiese gefunden habe.

da wäre zum einen das blog sexy people. dort kann man seine jugend(sünden)fotos veröffentlichen lassen – der mut zur hässlichkeit sollte allerdiedings vorhanden sein. da sind schon einige schön schräge gestalten dabei.

wie am namen unschwer zu erkennen ist, geht es auf peopleofwalmart.com um die kundschaft des gleichnamigen handelsriesen. dieser ist ja als eher bieder und konservativ bekannt, dies gilt jedoch nicht für die dort einkaufenden. solche vögel habe ich in deutschen discountern (leider) noch niemals nicht zu sehen bekommen.

zu alt fürs social web ..?

die meisten meiner freunde würde ich als eher wenig internetaffin bezeichnen. dennoch tun sie es fast alle: da wird gefacebookt und wen wer gekannt, bis die festplatte beginnt zu schrumpeln. nur ich kann mit diesen dingern nix anfangen. aus meinen musikzeiten habe ich zwar noch ein myspaceprofil, aber das gammelt mehr otter weniger vor sich hin.

es will mir einfach nicht in den kopf, warum mich profile von leuten interessieren sollen, die ich vielleicht zweimal im leben gesehen habe. bin ich womöglich schon zu alt fürs social web ..?

mal ganz abgesehen von der zeit, die die pflege des profils in anspruch nimmt. äh hallo, die kann ich doch nutzen um eigene seiten zu erstellen. warum sollte ich für irgendeinen konzern denn inhalte generieren? damit die meine soziologisch aufbereiteten daten anschliessend verkloppen können?

nun gut, damit es mir nicht so ergeht wie dem guten alten jbkerner, der uns ja vor einigen wochen mit seiner erstaunlich ausgeprägten internetkompetenz überrascht hat, habe nun auch ich begonnen zu zwitschern. denn wenn der geruch des webgruftis einmal an dir haftet, wirst du den so schnell nicht wieder los.

zwitschern

das dieses twitter mal der grosse hype wird, scheint die von mir sehr geschätzte amanda lear bereits 1978 gerochen zu haben. denn ihr grosser hit aus diesem jahr trägt den titel “follow me”.

nischenblogs

bei meinen streifzügen durch die unendlichen weiten des netzes besuche ich immer mal wieder gerne seiten von der sorte “geldverdienen im internet”. die bringen in der regel zwar nicht viel, sehen aber oft grauslich aus otter sind dilettantisch geschrieben. man kann mich eben auch mit kleinen dingen verzücken.

ein schon etwas längerer dort beschriebener trend, sind die sog. nischenblogs. also ein blog zu einem thema, dass von den grossen anbietern ignoriert wird, aber dennoch genügend erträge durch werbung einbringen kann.

soweitsogut.

ich betreibe ja auch ein paar nischenblogs, wie z. b. zum thema titanopsis. diese aus südafrika stammenden sukkulenten kennt so gut wie keine sau. dabei sind es ja ganz putzige pflänzelein – wenn man auf warzige blätter steht und nicht den drang verspürt, täglich zu giessen.

titanopsis

trotz guter platzierung in den suchergebnissen, verirrt sich (wenn überhaupt) täglich nur ein besucher auf diese seite. da habe ich also eindeutig die falsche nische gewählt. dafür präsentiere ich etwas, hinter dem ich stehe.

das kann ich machen, da ich in anderen nischen umsätze habe.

mir geht es auch nicht darum, den nischenbloggern keine werbeeinnahmen nicht zu gönnen. doch wenn ich auf seiten stosse, die koch- otter marmeladen-rezepte anbieten und dort (ausser den drei kilogramm werbeeinblendungen) kein einziges bild zu finden ist, dann frage ich mich: “wurde das hier beschriebene wirklich alles selbst gekocht, otter ist die nische das eigentliche thema ..?”.

zumal ja heutzutage kaum mehr ein gegenstand ohne integrierte kamera daherkommt, da müsste sowas doch eigentlich möglich sein. wenn denn die inhalte solcher seiten auf eigenen erfahrungen aufbauen.

etwas cleverer machen es die, die auf lizenzfreies bildmaterial zurückgreifen. doch sind dann in der regel irgendwo auf der seite, die entsprechenden copyright-hinweise zu finden.

dabei ist das erstellen von eigenen inhalten garnicht so schwierig, wenn man sich für ein thema halbwegs begeistern kann. und der vorteil der kleinen gegenüber den grossen ist, dass sie ein thema mit liebe angehen und spannendes insiderwissen vermitteln könn(t)en.

das erwarte ich von einem nischenblog.

herbstputz

der herbst an sich ist für mich meist ein quell der inspiration. aus diesem grund habe ich mir nun entschlossen, mein etwas angestaubtes blog zu reanimieren, denn schliesserlich gab es hier gute zwei jahre nix neues zu lesen.

aus diesem grund wurde es neu gestrichen. als wappentier habe ich die heimische erdkröte (bufo bufo) gewählt. die entgegen der weitläufigen meinung, weder glitschig noch kalt ist.

erdkroete

bufo bufo

die meiste zeit des jahres verbringt die erdkröte nämlich an land. ihre haut fühlt sich zwar warzig, aber dennoch trocken an. sie ist übrigens immer so warm, wie die umgebungstemperatur.

das oben abgebildete krötentierchen ist mir im märz 2009 vor die linse gehüpft. um sich dann anschliessend in unserem schrebergartenteich niederzulassen. es war und hoffentlich ist noch ein kerl, der uns dann mit seinem nölenden gequake entzückt hat.

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