das neuste zeugs

ein hauch von …

… narcissus “paperwhite”. diese auch als weihnachtsnarzisse bekannte pflanze wurde speziell für die kultur im zimmer gezüchtet.

narcissus-paperwhite

weihnachtsnarzisse

zu alt fürs social web ..?

die meisten meiner freunde würde ich als eher wenig internetaffin bezeichnen. dennoch tun sie es fast alle: da wird gefacebookt und wen wer gekannt, bis die festplatte beginnt zu schrumpeln. nur ich kann mit diesen dingern nix anfangen. aus meinen musikzeiten habe ich zwar noch ein myspaceprofil, aber das gammelt mehr otter weniger vor sich hin.

es will mir einfach nicht in den kopf, warum mich profile von leuten interessieren sollen, die ich vielleicht zweimal im leben gesehen habe. bin ich womöglich schon zu alt fürs social web ..?

mal ganz abgesehen von der zeit, die die pflege des profils in anspruch nimmt. äh hallo, die kann ich doch nutzen um eigene seiten zu erstellen. warum sollte ich für irgendeinen konzern denn inhalte generieren? damit die meine soziologisch aufbereiteten daten anschliessend verkloppen können?

nun gut, damit es mir nicht so ergeht wie dem guten alten jbkerner, der uns ja vor einigen wochen mit seiner erstaunlich ausgeprägten internetkompetenz überrascht hat, habe nun auch ich begonnen zu zwitschern. denn wenn der geruch des webgruftis einmal an dir haftet, wirst du den so schnell nicht wieder los.

zwitschern

das dieses twitter mal der grosse hype wird, scheint die von mir sehr geschätzte amanda lear bereits 1978 gerochen zu haben. denn ihr grosser hit aus diesem jahr trägt den titel “follow me”.

fruchtfliegen (drosophila)

seit wir je zwei altpapier- und biotonnen haben, konnten wir die restmüllsammelbehälter von vier auf ebenfalls zwei reduzieren. ist also eine feine sache. hat aber auch ihre tücken. besonders wenn man dazu neigt, den biomüll solange anzusammeln, bis die tüte voll ist.

so geschehen mal wieder vor zwei wochen, als eine ausgepresste orange, die ich für dieses frikadellen rezept verwendet habe, dort vor sich hin dümpelte. die strafe für meine faulheit folgte dann nicht auf dem fusse, sonder kam geflogen, in form von fruchtfliegen (drosophila).

die putzigen kleinen gesellen belagerten meine küche und sassen zu hunderten an der decke. zuerst hielt ich sie für trauermücken und dachte, sie kämen aus irgendeinem schimmeligen blumentopf. bis ich den heiss umschwärmten biomüll als quelle lokalisierte.

fruchtfliege

drosophila

als erste sofortmassnahme wurde dann die decke abgesaugt, dadurch konnte ich sie ganz gut dezimieren. im nächsten schritt habe ich alle verfügbaren gelbtafeln in der wohnung platziert. was zur folge hatte, dass ich wo ich ging und stand, an so einem klebedingens hängen blieb.

um meine bekämpfungsstrategie zu verfeinern, habe ich eine mixtur aus kochweinresten und spülmittel angesetzt. die kam in kleine schälchen und wurde ebenfalls wohnungsweit platziert. auch das eine otter andere keimglas für die sprossenanzucht habe ich mit der süss-säuerlichen mischung befüllt.

den rest habe ich den viechern mit klebestreifen aus der drogerie gegeben. die sind mit einem giftigen nährstoff beschichtet.

nach knapp drei tagen war die wohnung dann so gut wie fruchtfliegenfrei.

für den biomüll bin ich jetzt auf kleinere (papier)tüten umgestiegen, die (beinahe fast) täglich entsorgt werden.

nischenblogs

bei meinen streifzügen durch die unendlichen weiten des netzes besuche ich immer mal wieder gerne seiten von der sorte “geldverdienen im internet”. die bringen in der regel zwar nicht viel, sehen aber oft grauslich aus otter sind dilettantisch geschrieben. man kann mich eben auch mit kleinen dingen verzücken.

ein schon etwas längerer dort beschriebener trend, sind die sog. nischenblogs. also ein blog zu einem thema, dass von den grossen anbietern ignoriert wird, aber dennoch genügend erträge durch werbung einbringen kann.

soweitsogut.

ich betreibe ja auch ein paar nischenblogs, wie z. b. zum thema titanopsis. diese aus südafrika stammenden sukkulenten kennt so gut wie keine sau. dabei sind es ja ganz putzige pflänzelein – wenn man auf warzige blätter steht und nicht den drang verspürt, täglich zu giessen.

titanopsis

trotz guter platzierung in den suchergebnissen, verirrt sich (wenn überhaupt) täglich nur ein besucher auf diese seite. da habe ich also eindeutig die falsche nische gewählt. dafür präsentiere ich etwas, hinter dem ich stehe.

das kann ich machen, da ich in anderen nischen umsätze habe.

mir geht es auch nicht darum, den nischenbloggern keine werbeeinnahmen nicht zu gönnen. doch wenn ich auf seiten stosse, die koch- otter marmeladen-rezepte anbieten und dort (ausser den drei kilogramm werbeeinblendungen) kein einziges bild zu finden ist, dann frage ich mich: “wurde das hier beschriebene wirklich alles selbst gekocht, otter ist die nische das eigentliche thema ..?”.

zumal ja heutzutage kaum mehr ein gegenstand ohne integrierte kamera daherkommt, da müsste sowas doch eigentlich möglich sein. wenn denn die inhalte solcher seiten auf eigenen erfahrungen aufbauen.

etwas cleverer machen es die, die auf lizenzfreies bildmaterial zurückgreifen. doch sind dann in der regel irgendwo auf der seite, die entsprechenden copyright-hinweise zu finden.

dabei ist das erstellen von eigenen inhalten garnicht so schwierig, wenn man sich für ein thema halbwegs begeistern kann. und der vorteil der kleinen gegenüber den grossen ist, dass sie ein thema mit liebe angehen und spannendes insiderwissen vermitteln könn(t)en.

das erwarte ich von einem nischenblog.

hier stinkts wie im puff …

pufffeeling light kann man sich verschaffen, wenn man sich eine sansevieria ins haus holt. denn die eher unscheinbaren blüten dieser aus afrika stammenden sukkulenten, verströmen vor allem in den abendstunden einen intensiv süssen duft.

sansevieria nilotica bluete
sansevieria nilotica

sansevieria concinna bluete
sansevieria concinna

da aber jeder trieb nur ein einziges mal blüht und es sich hierbei nicht um wachser von der schnellen sorte handelt, bleibt das ganze erträglich. umgangssprachlich werden sansevierien übrigens als bogenhanf otter schwiegermutterzunge bezeichnet.

herbstputz

der herbst an sich ist für mich meist ein quell der inspiration. aus diesem grund habe ich mir nun entschlossen, mein etwas angestaubtes blog zu reanimieren, denn schliesserlich gab es hier gute zwei jahre nix neues zu lesen.

aus diesem grund wurde es neu gestrichen. als wappentier habe ich die heimische erdkröte (bufo bufo) gewählt. die entgegen der weitläufigen meinung, weder glitschig noch kalt ist.

erdkroete

bufo bufo

die meiste zeit des jahres verbringt die erdkröte nämlich an land. ihre haut fühlt sich zwar warzig, aber dennoch trocken an. sie ist übrigens immer so warm, wie die umgebungstemperatur.

das oben abgebildete krötentierchen ist mir im märz 2009 vor die linse gehüpft. um sich dann anschliessend in unserem schrebergartenteich niederzulassen. es war und hoffentlich ist noch ein kerl, der uns dann mit seinem nölenden gequake entzückt hat.

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