post an wagner

das haus springer bezeichnet franz josef wagner als seinen chefkolumnisten. in der bildzeitung darf er deshalb in der rubrik „post von wagner“ kolumnieren bis die schwarte kracht. so wirklich wichtig scheint er für die bild, bzw. ihre onlineausgabe aber nicht zu sein, denn man versteckt ihn dort in den themen bei personen. von der startseite aus verlinkt habe ich ihn noch nicht gesehen.

aber ich besuche diesen qualitativ hochwertigen internetzauftritt auch nur sporadisch. an der gedruckten ausgabe mache ich mir so gut wie nie die finger schmutzig, bezahlt habe ich dafür noch nie.

die ergüsse des herrn wagner sind, sagen wir es mal so, sie passen zum axel springer verlag. dessen sicht auf die welt ich nicht für teilenswürdig halte.

kann man es eigentlich noch charmanter ausdrücken, wenn man etwas scheiße findet … ?

doch zurück zur kolumne (meinungsbeitrag) des herrn wagner. die durch seine wertkonservative einstellung geprägt ist. man erfährt dort unter anderem, dass er mit halloween nichts anfangen kann und stattdessen am reformationstag auf dem friedhof den toten gedenkt.

ich widme mich auf friedhöfen ja lieber den lebenden und fotografiere dort pflanzen. dabei störe weder ich die toten, noch die mich.

grabbepflanzung
grabbepflanzung mit storchschnabel (mitte), blauschwingel (oben links), heidekraut (oben rechts), purpurglöckchen (mitte rechts) und schlangenbart (unten).

seit einiger zeit erhält der gute herr wagner nun antwort, im blog paramantus.net, auf das ich via bloggerstadt-forum aufmerksam wurde.

done well sag ich da nur.

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